Archiv der Kategorie: Web 2.0

Social Network 2.0: „Projekt MM“ (Pl0gbar und die Folgen)

Nichtsahnend geht man auf die Pl0gbar und (schneller als gedacht) findet man sich da wieder, wo man sich eh zuhause fühlt – im Web 2.0 . Nicht das jetzt jemand denkt, die pl0gbar Hamburg hätte ihre Wurzeln verlassen und wäre zu einem Haufen Hold’em-süchtiger geworden. Zugegeben – es wird gerne gepokert aber hintergründig geht es dann doch immer wieder um zwonullige Themen. Nun – diesmal wurde es dann doch ganz vordergründig und, vor allem, spannend!

Worum geht es grob? Oliver Berger hatte – und mag es selbst kaum glauben – eine Idee zu einem neuen Social Network. Der ein oder andere fängt jetzt an zu gähnen, falls er nicht schon bei der Überschrift ausgestiegen ist. Wie oft gabs das im letzten halben Jahr allein in Deutschland? Schon Mitte Oktober hat zweinull.cc eine beeindruckend lange Liste deutscher Networks herausgegeben, die mittlerweile bereits mehrfach erweitert wurde. Warum also noch eins? Ist mittlerweile nicht jeder bedient? Überbedient? Zugegeben, auch ich war am Anfang ziemlich skeptisch. Wer sich mit dem Thema auch nur ein bisschen auseinandergesetzt hat, weiß um die aktuellen Probleme auf Anbieter- wie Nutzerseite, und das trotz weiterhin explodierender Nutzerzahlen bei den Stars der Branche.

Gerade hier wird das im Arbeitstitel Projekt MM genannte Social Network jedoch ansetzen und einige der aktuell die User belastenden Probleme lösen – auf erfrischend einfache, unkomplizierte, und sichere Art und Weise. Wer schon lange die Übersicht verloren hat, welcher der Freunde mit welchen Daten auf welchem Netzwerk zu finden ist, der sollte das Projekt MM im Auge behalten.
Datensicherheit? Hoheit über Deine eigene Daten? Projekt MM hat sich auch hierzu intensivst Gedanken gemacht.

Auch wenn ich mich an dieser Stelle mit detaillierteren Infos leider noch zurück halten muss, Oliver hat mich überzeugt. Deswegen folgender Disclaimert: Ich bin dabei, ich mach mit und trage meinen Teil zum Erfolg des Projektes bei.

Für weitere Informationen – stay tuned. Ich hoffe Euch bald mit mehr Infos, dem ein oder anderen Screenshot, und einem Interview mit Oliver beglücken zu können.

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Netpaper Ausgabe 1 – Review

Seit kurzem steht Sie zum Download bereit, die erste Ausgabe des Netpaper – ein PDF-Magazin mit dem Anspruch interessante Stories rund um das Web 2.0 zu liefern. Die noch jungen und von sich selbst durchaus überzeugten Autoren liefern mit der ersten Ausgabe ein „Blatt“ das leider noch tief in den Kinderschuhen steckt. Hier die hoffentlich konstruktive und garantiert unvollständige Kritik:

1) Liebe Leute, ich will kein downloadbares Blog. Leider sind die ersten Seiten Eures Magazins mit (für ein „Magazin“) wirklich dünnem Inhalt gefüllt. Ein wenig Mehrwert sollte ein PDF-Magazin gegenüber einem Blog schon aufweisen – wo ist sonst der Sinn des Ganzen? Ich konnte noch nicht alles im Detail lesen, aber je mehr man ins Magazin vordringt, um so inhaltsreicher wird das Ganze: Ich würde in diese Richtung weiterdenken. Das „Web 2.0“ ist so schnell, das „Hintergrundreportagen“ in einem solchen Magazin garantiert besser aufgehoben sind als „tagesaktuelle“ News der vorletzten Woche. Auch wenn ich mir noch nicht sicher bin, ob ein monatliches Magazin wie Ihr es Euch gedacht hat für Themen rund um das Web 2.0 die richtige Publikationsform ist.

2) GANZ WICHTIG: Ihr müsst was an der leider katastrophalen Gestaltung tun. Das geht wirklich gar nicht. Neongrüne „Handschrift“ auf weißem Hintergrund ist mehr was für Leute mit Hang zur Entschlüsselung als zum vernünftigen Lesen.

Ein PDF-Magazin ist außerdem keine gedruckte und gebundene Zeitschrift. Textumbrüche zwischen zwei Seiten (die erste Hälfte des Satzes auf dem vermeintlich linken „Blatt“, die zweite Hälfte auf dem vermeintlich rechten „Blatt“) machen sich in einem PDF deswegen nicht wirklich gut – diese Artikel sind am Bildschirm schlicht und einfach unlesbar.

Einheitliches Layout der Seiten? Einheitliche Schriftgröße und Schriftart? Fehlanzeige. Auch der ein oder andere Tipper verbirgt sich in dem Magazin – im Gegensatz zu einem Blog ist das hier meiner Meinung nach nicht ok.

Fazit: Eine nette Idee, der es aber in der Ausführung noch gewaltig mangelt. Besser werden!

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via Robert Basic

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