gäääääähn…

Ein erster Blick in die Blogosphäre wirkt eher abschreckend kann zu akuten Langeweileattacken führen. Das, was man eher vertrieben wissen wollte, wird stattdessen hervorgerufen. Ein Großteil der existierenden Blogs besteht nur aus wenigen Einträgen nach denen das Blog autorlos zurückgelassen wurde. Weitere Blogs: Klein-Lisa aus Klein-Kleckersdorf berichtet über die Fortschritte ihres Hamsterbabys, Jonas meldet sich mit seinem ersten Liebeskummer und Anna lässt uns an ihrem Schulalltag teilhaben. Erster Eindruck: Schlecht geschrieben, kein berichtenswertes ein langweiliges Thema – warum vergeuden die Autoren ihre Zeit damit etwas zu schreiben, was dann eh keiner liest?

Die Gegebenheiten des Mediums erlauben so ziemlich jedem der ein Minimum an Kenntnissen besitzt sein Wissen, seine Erfahrungen und alles Weitere was der Autor/die Autorin für publikationswert hält, der Weltöffentlichkeit mitzuteilen. In der Mehrzahl der Fälle geht das Experiment schief. Weder Form noch Inhalt sind von Interesse und so verstopfen bald unzählige Blogleichen die einschlägigen Portale.

Nach dem ersten Blick folgt der erste Überblick, einfach zu finden unter www.deutscheblogcharts.de . Was hier auftaucht, ist nicht zwingend gut im Sinne von qualitätvoll, zumindest aber bekannt: Die Zahl der Verlinkungen eines Blogs innerhalb der Blogosphäre entscheidet über den Eintritt in oder den Kick aus den Blogcharts. Nachteil: Hier finden sich nur deutschsprachige Blogs.

Die „Juwelen“ (mehr oder weniger) unter den Blogs teile ich folgendermaßen ein:

  • Daily Soap Blogs: Hier muss man nicht mitlesen, verpasst aber was, wenn man es nicht tut:  Oh, keine wichtigen Neuigkeiten, kein unentbehrliches Wissen, aber  Einblicke in den zwar für die Allgemeinheit nicht relevanten, aber durchaus interessanten (beruflichen) Alltag fremder Menschen. Du wolltest schon immer mal Wissen wie es hinter den Kulissen eines Supermarkts zugeht: www.shopblogger.de hilft Dir weiter. Oder in einem Buchladen?  http://aci.blogg.de/ entführt dich mit viel Humor in den erstaunlicherweise alles andere als trockenen Alltag einer Buchhandlung. Voyeuristische aber auch kritisch-reflek- tierende Einblicke in den Alltag einer Telefonsex-Anbieterin: www.phonebitch.blogspot.com . Weitere Beispiele sind bekannt und gern gelesen: Auch wenn wir sicherlich auch ohne diese Blogs leben könnten – sie erweitern, gut geschrieben, den ein oder anderen Horizont…
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